Veranstaltungen im Januar 2021 :: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstaltungen im Januar 2021

Mittwoch, 06.01.2021, 15.30 Uhr
Holbornsches Haus, Rote Straße 34, 37073 Göttingen Falls es die Pandemiesituation erfordert wird diese Veranstaltung online durchgeführt. In diesem Fall wird der Link nach Anmeldung bekannt gegeben.

Die NS-Geschichte eines Dorfes — worüber man nicht spricht!

Mit Rüdiger Mautz und Hartmut Wolter

Veranstaltet von: Freie Alten­arbeit Göttingen­e.V., Göttinger Zeit­zeugen­projekt

Für das Gelingen der Dorf­moderation ist es wichtig, sich mit der Geschichte der Dörfer auseinander­zusetzen, um Beziehungen, Meinungen oder Verhaltens­muster zu verstehen. Rüdiger Mautz (Jg. 1954) hat sich als Mitarbeiter in dem Projekt „Dorf ist nicht gleich Dorf“ vertiefend mit Dorf­chroniken und Zeit­zeugen­berichten beschäftigt. In einigen Dörfern wurde dabei gezielt die NS-Zeit betrachtet, in anderen Dörfern ist es bisher kaum oder nur in Ansätzen zur Aufarbeitung dieses Teils der Dorf­geschichte gekommen. Wir werden von ein­drücklichen Erfahrungen hören, und wie diese sichtbar wurden.

Sonntag, 17.01 2021, 16.00 Uhr
Begegnungsstätte Löwenstein, Rote Str. 28, 37073 Göttingen.

Jüdische Dichter­innen und Schriftsteller­innen

Lesung

Veranstaltet vom Jüdischen Lehrhaus

Eine Lesung mit Esther Heling-Hitzemann und Hinrich Lange aus den Werken von Gückel von Hameln, Mascha Kaleko, Hannah Arendt und Ruth Klüger.

Mittwoch, 27.1.2021, 17.00 Uhr (Wiederholung am 30.01.2021)
KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Str. 58, Moringen

Führung zu den Moringer Konzentrations­lagern — Schwer­punkt Jugend-KZ

Aufgrund der begrenzten Teil­nehmer*innen­zahl ist eine Anmeldung erforder­lich:
info@gedenkstaette-moringen.de
Tel: 05554 - 25 20

Veranstaltet von der KZ-Gedenk­stätte Moringen

Anfang April 1933 wurde in Moringen eines der ersten KZ des NS-Staates errichtet. Von Oktober 1933 bis März 1938 existierte ein Frauen-KZ. Inhaftiert waren Frauen aus dem politischen Wider­stand, aber auch Zeuginnen Jehovas. Von 1940 bis 1945 bestand in Moringen ein Jugend-KZ. Sozial, „rassisch", religiös oder politisch verfolgte männliche Jugend­liche waren hier SS-Terror, Zwangs­arbeit, Hunger und drakonischen „Erziehungs­methoden" ausgesetzt.

Mittwoch, 27.01.2021, 19.30 Uhr
Altes Rathaus, Markt 9, Göttingen

Menschenversuche im National­sozialismus

Zeitzeuginnengespräch mit Rita Prigmore

Aufgrund der begrenzten Teil­nehmer*innen­zahl ist eine Anmeldung erforder­lich, wegen Homeoffice vorzugsweise per Email:
info@roma-center.de
Anrufbeantworter: 0551 - 388 76 33

Veranstaltet vom Bündnis zum Gedenken an die Opfer des National­sozialismus

Die junge Sintezza Theresia Winter­stein soll sich entscheiden: Sterilisation oder Deportation. Dann wird fest­gestellt, dass sie Zwillinge erwartet. Um nicht abtreiben zu müssen und deportiert zu werden, muss sie die Kinder der Zwillings­forschung zur Verfügung stellen. Nach der Geburt werden ihr die Kinder, Rita und Rolanda, weg­genommen. Einige Wochen später schafft sie es, zu ihren Töchtern zu gelangen. Da ist Rolanda nicht mehr am Leben. Rita hat die Menschen­versuche durch einen Mengele-Schüler überlebt. Wir sprechen mit Rita Prigmore, geborene Winter­stein.
Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch die jüdischen Musiker Daniel Kempin (Gesang und Gitarre) und Dimitry Reznik (Violine).

Samstag, 30.01.2021, 14.00 Uhr
Göttingen (Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben)

Geschichte Göttingens im National­sozialismus

Ein Stadtteilrundgang mit Frauke Klinge und Jörg Janßen, Geschichts­werkstatt Göttingen

Max. 20 Teil­nehmer*innen - Eine Vor­anmeldung ist erforderlich:
info@zwangsarbeit-in-niedersachsen.eu
Tel: 0551 - 29 34 69 01

Veranstaltet von der Geschichts­werkstatt Göttingen e.V. und der Dauer­ausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangs­arbeit. Süd­nieder­sachsen 1939-1945“

Mit diesem Stadt­rundgang möchte die Geschichts­werkstatt Göttingen einen Einblick in den Alltag der Göttinger Bevölkerung zur Zeit des National­sozialismus vermitteln. Anhand von aus­gewählten Themen richten wir den Blick nicht nur auf die Opfer von Ent­rechtung, Verfolgung und Deportation, sondern auch auf die Täter und Täter­innen vor Ort. Stationen des Rund­gangs werden u.a. die Göttinger Universität im National­sozialismus, die Situation an den Schulen, die Bedeutung der NS-Zwangs­arbeit und die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung sein.

Samstag, 30.1.2021 15.00 Uhr
KZ-Gedenkstätte Moringen, Lange Str. 58, Moringen

Führung zu den Moringer Konzentrations­lagern — Schwer­punkt Jugend-KZ

Aufgrund der begrenzten Teil­nehmer*innen­zahl ist eine Anmeldung erforder­lich:
info@gedenkstaette-moringen.de
Tel: 05554 - 25 20

Veranstaltet von der KZ-Gedenk­stätte Moringen

Anfang April 1933 wurde in Moringen eines der ersten KZ des NS-Staates errichtet. Von Oktober 1933 bis März 1938 existierte ein Frauen-KZ. Inhaftiert waren Frauen aus dem politischen Wider­stand, aber auch Zeuginnen Jehovas. Von 1940 bis 1945 bestand in Moringen ein Jugend-KZ. Sozial, „rassisch", religiös oder politisch verfolgte männliche Jugend­liche waren hier SS-Terror, Zwangs­arbeit, Hunger und drakonischen „Erziehungs­methoden" ausgesetzt.